Die Comelio GmbH ist Mitglied der OMG (Object Management Group),
welche die UML und viele andere Techniken der modernen Softwareentwicklung wie
bspw. der modellgetriebenen Architektur oder automatische Softwaregenerierung
standardisiert und weiter entwickelt. Die UML und angrenzende Technologien stellt
daher ein wesentliches Fundament dar, auf dem Softwareprojekte und andere Dienstleistungen
im Bereich der Systementwicklung aufbauen.
Im Wesentlichen unterscheidet die UML 2.0 zwischen einfachen Datentypen, primitiven
Datentypen und Aufzählungstypen, wie man im Metamodell sehen kann.
Dabei ist der Begriff »einfacher Datentyp« der Oberbegriff der primitiven
Datentypen und Aufzählungstypen, der so genannten Enumerations.
Ein einfacher Datentyp ist ein Typ, dessen Werte keine Identität haben.
Das Einsatzgebiet der Klassendiagramme beginnt mit dem Projekt, meist nach der Erstellung der Anwendungsfallanalyse und des Aktivitätsdiagramms.
Es ist sinnvoll, bereits in der Analysephase mit den Klassendiagrammen
zu beginnen. Es enthält alle Informationen über die eigentliche
Programmierung, der enthaltenen Eigenschaften und Funktionalitäten der
Klassen und der Beziehung der Klassen untereinander.
Die so genannten Anwendungsfalldiagramme (Use
Cases) zeigen den Nutzen eines Systems. Anwendungsfalldiagramme sind
insbesondere dazu geeignet, die Funktionalität der zu programmierenden
Software darzustellen. Die Use-Case-Beschreibung ist rein textuell und wird nicht mit UML-2.0-Notationselementen beschrieben. Diese Beschreibung ist damit nicht Gegenstand der Prüfung, sondern
die UML-Variante, die nachfolgend beschrieben wird.
Mit den Verhaltensdiagrammen
der UML 2.0 soll Klarheit über Geschäftsprozesse, interne
Abläufe u.v.m. geschaffen werden.
Es geht um die Veränderungen der einzelnen Classifier
eines Systems zur Laufzeit. Es existieren verschiedene
Diagrammtypen, die jeweils einen anderen Aspekt der Veränderung beleuchten. Die UML
2.0 ist komplett objektorientiert, es gibt Objekte, die ihre Zustände
durch Verhalten ändern, Diese Veränderung ist beobachtbar.
Die Interaktionsdiagramme helfen Entwicklern und Planern,
den Informationsaustausch zwischen Kommunikationspartnern aufzuzeigen. Für den Fundamental-Test von Bedeutung ist das Sequenzdiagramm. Mit dessen Hilfe der Nachrichtenfluss zwischen Objekten
beschrieben und Abläufe dargestellt werden. Das Kommunikationsdiagramm hat seinen Schwerpunkt in der Darstellung
der Beziehung der Kommunikationspartner zueinander.
Mit Hilfe eines Aktivitätsdiagramms beschreibt man Aktivitäten,
also Abläufe und deren chronologische Reihenfolge. Meist sind diese dynamischen Beschreibungen
der Realität nicht so einfach, wie in manchen Abhandlungen beschrieben. Die UML 2.0 stellt eine Reihe
von Notationselementen bereit, die der komplexen Beschreibung
Rechnung trägt. Eine Aktivität enthält dabei im Wesentlichen
Knoten, gerichtete Kanten (Flows), Aktionen und Kontrollknoten.
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